Flötentöne

Lektion
Materials

In den Höhlen der Schwäbischen Alb wurden neben den “Löwenmensch”-Fragmenten auch Flöten aus Vogelknochen und Mammutelfenbein gefunden, mit vermutlich drei bis fünf Grifflöchern.

Wie haben sie geklungen? Hören Sie  “Seebergers Lied” (2:min30, BR-Klassik 19.04.2017), eine heutige Komposition von Anna Friederike Potengowski auf der Replik einer solchen Flöte. Sie zeigt die damit möglichen musikalischen Ausdrucksmittel – nicht aber, ob die Meldodie wirklich so gespielt wurde.

  • Die Namensgebung ist ein Huldigung an den Ulmer Friedrich Seeberger (1938-2007), Feinwerktechnik-Ingenieur und ein früher Experimentalarchäologe.
  • Verwendungshinweis: die gen. Musik für Knochenflöte aus dem Album “Edge of Time” (Delphin Records) | Bildquelle: V. Marquardt /Universität Tübingen ist gem. § 60a (2) UrhG als “sonstiges Werk geringen Umfangs” vollständig in Unterricht und Lehre nutzbar, auch ohne eigens die Erlaubnis einzuholen
  • Lit.: Potengowski, A.F. (u.a.), Die musikalische „Vermessung“ paläolithischer Blasinstrumente der Schwäbischen Alb anhand von Rekonstruktionen. Anblastechniken, Tonmaterial und Klangwelt, aus: Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte 24 (2015)  S. 173 -191

Zur Diskussion: Die enge Beziehung von MUSIK und RELIGION ist schon länger klar – man spricht sogar vom “spirituellen Traumpaar

                          ….. sind die Flötentöne der Steinzeit ein Hinweis, dass das beim Menschen von Anfang an so war?

Wikipedia Abschn. "Flöten aus Knochen und Elfenbein", in: Art. "Aurignacien"