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Verwenden von Videos

Thema Fortschritt

Mögliche Rechte-Inhaber

sind sowohl Filmverleiher als auch alle an der Produktion des Films beteiligte Personen – wodurch sich eine ausgesprochen komplizierte Rechtslage ergibt.

Filmkonserven (zB DVDs) besitzen darum unterschiedliche Lizenzen, zB Verleihlizenzen (für Medienstellen), Lizenzen zur öffentlichen Vorführung (zB für Kinos und klassenübergreifende Schulveranstaltungen oder Gottesdienste), Lizenzen für den rein privaten Gebrauch (das ist der Regelfall!).

Videos in der Schule verwenden

Obwohl die Rechtslage nicht eindeutig geklärt ist, kann man in der eigenen Schulklasse Filme aller Art vorführen, weil eine Klassengemeinschaft eher nichtöffentlich ist.
Sobald jedoch dieser Rahmen überschritten wird – beispielsweise bei einer Klassenfeier, bei der auch Anhgeörige und Freunde und deren Freunde eingeladen sind – kann die Vorführung von Filmen bzw Filmausschnitten aus privat lizensierten Filmen teuer werden.

Videos legal im Internet (zB in facebook-posts) teilen:

Videos, die auf eine Videoplattform hochgeladen wurde, lassen sich durch Einbetten (“embed”) legal weiterverwenden und auf eigenen (facebook- WordPress- o.ä.-Seiten veröffentlichen. Bei facebook, google plus oder der aktuellen WordPress-Version genügt es, einfach den betreffenden Videolink von einem der großen Videoportale anzugeben. Dann wird der Video automatisch in die Seite eingebettet.
Wer eine reine html-Website verwendet oder sich den Film von einem eher unbekannten Videoportal einbettet, muss möglicherweise den <iframe> – Befehl verwenden.

Dies gilt laut dem EuGH selbst dann, wenn der Video illegal hochgeladen wurde:

Auch die Filme, die zB bei YouTube veröffentlicht werden, haben eine Lizenz: Entweder die sogenannte “Standard Youtube-Lizenz” oder eine Creative Commons-Lizenz, nur mit Namensnennung.

Welche Lizenz ein eigener YouTube-Video besitzen soll, kann man beim Hochladen des Films in den “Erweiterten Einstellungen” festlegen:

youtube-Lizenzen

Mit der Creative-Commons-Lizenz gestattet man anderen YouTubern unter anderem, den hochgeladenen Film bei eigenen Produktionen weiter zu verarbeiten – zB eigene Filmausschnitte zu verwursten, die Tonspur zu verwenden, o.ä. – also Obacht! Man sollte genau bedenken, welche Manipulationen man anderen YouTube-Nutzern gestatten will.

Selbst gedrehte Videos von SchülerInnen online stellen

Es gibt kaum etwas, das SchülerInnen mehr begeistert, als wenn sie sich mit einem gut gemachten Film im Internet verewigen. Aber auch hier gibt es rechtliche Dinge zu beachten:

  1. Einwilligung dessen einholen, der für die Location des Filmdrehs verantwortlich ist (zB wenn der Film innerhalb der Schule gedreht wird: des Schulleiters)
  2. Einwilligung der SchülerInnen einholen!
  3. Einwilligung der Eltern einholen – vor allem dann, wenn die SchülerInnen auf dem Video in als Personen Erscheinung treten!
  4. Vereinbaren, in welcher Weise die Schüler im Abspann genannt werden sollen: Einige wollen vielleicht ausdrücklich genannt werden, andere ausdrücklich nicht. Hier kann man Pseudonyme verwenden.
  5. Die Filmmusik muss lizenzfrei sein: Dh, entweder, Sie komponieren selbst etwas, oder sie greifen auf frei verfügbare Musiktitel zurück.

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